PV-Anlagen sind ein Gewinn - nicht nur für die Umwelt
22.02.2018

PV: Niedriger Zubau trotz guter Renditen

Es hat sich anscheinend immer noch nicht herumgesprochen, dass PV-Anlagen eine gute Rendite erbringen. Trotz guter Aussichten bleibt der Zubau auf niedrigem Niveau und ist weit entfernt von den Boomjahren wie 2012.
  

Das Solarpotential ist sehr hoch, gut geeignete Dächer gibt es nach wie vor viele und der selbst produzierte Solarstrom ist mit 14 Ct und weniger pro kWh sehr viel günstiger als der bezogene Haushaltsstrompreis. Nicht zuletzt führt eine Solaranlage zu einem Stück Unabhängigkeit vom Strompreis.

Die Investitionskosten sind in den letzten Jahren sehr stark gesunken. Das zeigt sich unter anderem auch daran, dass bei der Ausschreibung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen mittlerweile das Preisniveau sehr niedrig ist und das Niveau von Windkraft an Land erreicht hat.

Wer viel Platz auf seinem Dach hat, ist entgegen der landläufigen Meinung gut beraten, seine Anlage groß zu dimensionieren. Zwar haben kleinere Anlagen einen höheren Eigenverbrauchsanteil, aber da sie auch teurer sind, ist die Rendite häufig ähnlich hoch wie bei einer pro Kilowatt günstigeren größeren Anlage mit niedrigerem Eigenverbrauchsanteil. Schlüsselfertige PV-Anlagen bis 10 kW kosten im Schnitt ca. 1.300 €/kW, wohingegen kleine 2 kW-Anlagen ca. 1.500-1.600 € deutlich teurer sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V. Sektion Niederbayern hat hier einen PV-KOMPASS entwickelt, mit dem man Schritt für Schritt zur eigenen PV-Anlage geführt wird. Der Kompass, eine Broschüre, kann hier angefordert werden.