15.08.2018

Speicher für Solaranlagen werden günstiger

Die Kosten der Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen sind in den letzten Jahren gesunken, bei wachsender Größe der Speicher.
  

Der durchschnittliche Kaufpreis von Heimspeichern lag dabei gleichbleibend bei ungefähr 10.000 Euro, da ein günstigerer Preis meist zum Kauf eines größeren Speichers führt. Derzeit haben die gekauften Speicher eine durchschnittliche Größe von 8 Kilowattstunden.

Um die Wirtschaftlichkeit eines Speichers zu beurteilen, können die Speicherstromkosten betrachtet werden, welche die Kosten des gespeicherten und wieder verwendeten Stroms bei optimaler Speichernutzung angeben. Bei Speichern mit ungefähr 10 Kilowattstunden, betragen die Speicherstromkosten zwischen 24 und 50 Cent/kWh. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Speicherstromkosten ca. 25 Prozent günstiger. Auch ein Rückgang der durchschnittlichen Verkaufspreise von 20 Prozent ist vorhanden, wie Marktanalysen der EuPD Research zeigen. Zudem werden Speichersysteme nur noch zu 20 Prozent bezuschusst und sind somit auf dem Markt etabliert, auch unabhängig von Fördermitteln.

Für 2018 werden 35.000 bis 40.000 neue Photovoltaik-Speicher in Deutschland erwartet, deren Nachfrage unter anderem durch eine Digitalisierung der Speichernutzung ansteigt. So können zusätzlich zu der Einspeisevergütung höhere Einnahmen durch die Teilnahme an Netzdienstleistungen erzielt werden.

Zur Qualitätssicherung der Batteriespeicher soll das RAL Gütezeichen Solar, zusätzlich zu Photovoltaik und Solarthermie, zukünftig auch Batteriespeicher abdecken und genaue Güte- und Prüfbestimmungen der aktuellen Systeme beinhalten.