Solar in Bremen
20.11.2018

EEG-Vergütung soll ab 1. Januar 2019 für Anlagen zwischen 40 und 750 kW sinken

Ja zur Energiewende
Nur mit einer Energiewende können wir den Klimaschutz vorantreiben (© energiekonsens)

Im Energiesammelgesetz (EEG), das Anfang November vom Bundeskabinett bereits beschlossen wurde, ist vorgesehen, dass die Vergütung für Aufdachanlagen mit 40 kW und mehr ab dem 1. Januar 2019 um ca. 20% sinken soll.

Im Dezember wird – so der derzeitige Plan – der Bundestag über den Referentenentwurf für die Senkung der EEG-Vergütung im Energiesammelgesetz abstimmen. Derzeit wird die Vergütung monatlich nur um 1% abgesenkt.

Diese extrem kurzfristige und sehr starke Absenkung, über die im EEG festgelegte Absenkung hinaus, wird nicht sehr positiv im Kontext Energiewende diskutiert, denn Anlagen mit 40 kW und mehr stellen den Hauptbestandteil des solaren Zubaus dar. Dieses Segment derart zu schwächen, stellt einen Widerspruch gegen die nationalen Klimaschutzziele dar.

Es müssten geeignete Instrumente entwickelt werden, um die Solarisierung erheblich stärker voranzubringen und Zukunftslösungen für den nahenden Förderstopp bei Erreichen der 52-Gigawatt-Marke oder den Weiterbetrieb von Photovoltaik-Altanlagen schaffen, die ab 2021 ihr Förderende erreichen. Stattdessen stellt der Entwurf des Energiesammelgesetzes neue Hürden für die Solarenergie auf, die vielfältige Bereiche betreffen: Von der Mieterstromanlagen bis zum Speicherbetrieb werden hier neue Hemmnisse geschaffen, die eine Verschlechterungen der Rentabilität mit sich bringen könnten.